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Schule Wimmis

Niesenwanderung 2018

In der ersten Schulwoche nach den Herbstferien führte die Schule Wimmis eine Niesenwanderung durch. Die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe bestiegen – aufgeteilt in mehrere Wandergruppen – den Wimmiser Hausberg. 

Der Niesen: Hodler und Klee haben ihn gemalt, fasziniert von der Pyramidenform, ein grossartiger Berg, einer der schönsten des Berner Oberlands. Wer ihn nicht kennt, verpasst viel. Das soll den Wimmiser Schülern nicht passieren. Deshalb hat sich die Schule Wimmis mit der Fachkommission Jugendarbeit und der OKJA Niesen zum Ziel gesetzt, mit den Oberstufenklassen alle drei Jahre auf den Niesen zu wandern.

Beharrlichkeit und Ausdauer sind nötig, um Ziele zu erreichen: Günstiges Wanderwetter an einem der geplanten Termine? Das schien lange aussichtslos. Dreimal im September angesetzt, dreimal bewölkt und gewittrig, dreimal abgesagt: Das Organisationsteam war enttäuscht. Sollte die Wandertour in diesem Jahr wirklich nicht möglich sein? Endlich, die Wettervorhersage für die erste Schulwoche im Oktober war prima, also ein viertes Mal. Und es klappte!

Der 19. Oktober war ein wunderschöner Herbsttag, und um die Mittagszeit herrschte auf der Niesenplattform Betrieb wie morgens um 10 auf dem Chrümig-Pausenplatz. Dutzende von Schülern und Schülerinnen plauderten, lachten, suchten immer wieder andere Ecken auf, um die Landschaft zu bestaunen, fotografierten, freuten sich, Bekanntes zu entdecken, und wunderten sich über Unbekanntes. Was ist das für ein Seeli da unten? Aha, der Stauweiher im Spiezmoos. Wo liegt eigentlich Thun? Da, am Ende des Thunersees, die grosse besiedelte Fläche. Für viele war der Blick von oben auf die vertraute Wohngegend eigenartig und fremd. Niesenspitz statt Schul‘, das ist megacool: Die laute, fröhliche Stimmung unter den Schulkindern stand im Kontrast zur stillen, gesetzten Zufriedenheit der zahlreichen andern Niesenbesucher, die meisten im Rentenalter.
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Beharrlichkeit und Ausdauer sind auch nötig, um den Niesen zu besteigen. Die Schüler und Schülerinnen hatten unter drei Varianten auswählen können. Ganz leicht war keine, ein Niesenaufstieg ist schliesslich kein Sonntagsspaziergang. Die kräftesparendste Route erlaubte die Bahnfahrt bis zur Mittelstation Schwandegg. Eher gemütlich ging es bis zur Alp Oberniesen. Kraft und „Schnuuf“ forderte aber die zweite, steile Teilstrecke. Zwischen der Mittelstation und dem Niesengipfel liegen immerhin 700 Höhenmeter, und die schleckt keine Geiss weg.
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Gut trainiert und sportlich ehrgeizig? Also zu Fuss auf dem Zick-Zack-Weg von Mülenen bis auf den Berggipfel, fast 1700 m Höhenunterschied mit eigener Muskelkraft. Die ganz Hartgesottenen verzichteten sogar auf die Vorzüge der motorisierten Anreise nach Mülenen und bewältigten die Strecke von Wimmis bis zur Talstation der Niesenbahn mit dem Velo. Der steile Aufstieg forderte von Anfang an Kraft und Energie, Gemütlichkeit kam nicht auf. „Man gewinnt auf diesem Weg rasch an Höhe, und das motiviert“, meinte ein Teilnehmer. Viele Schüler fanden es besonders reizvoll, den Aufstieg möglichst rasch zu schaffen, und freuten sich über Spitzenzeiten. Die Schnellsten erreichten die Bergstation in 3 ½ Stunden, und das liegt deutlich unter den Wanderzeiten auf den Wegweisern.

So ein Grosswandertag wäre nicht möglich ohne die Unterstützung von Eltern und anderen Helfern und Helferinnen, die Taxidienste anbieten und Wandergruppen begleiten. Das bleibt vielleicht kaum in Erinnerung, mindert aber nicht die Wichtigkeit. Vielen Dank allen, die uns unterstützt haben!
Th. Kramkowski

Ohne unsere grosszügigen Sponsoren wäre dieser Anlass nicht durchführbar gewesen:
- AEK Bank 1826
- Baumberger Hansjürg GmbH
- Burgergemeinde Wimmis
- Schulverein Wimmis
- Fachkommission Jugendarbeit Wimmis
- Lehnherr-Eschler AG