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Einsatz wie aus dem Lehrbuch

Am Mittwoch um 18:08 Uhr wurde die Kompetenzgruppe mittels Kompetenzgruppengespräch alarmiert. Die Einsatzzentrale meldete auslaufende Betriebsstoffe beim Bahnhof in Wimmis. Zwei rasch verfügbare Einsatzleiter übernahmen für die Erkundung. Nach wenigen Minuten treffen die Beiden mit dem Einsatzleiterfahrzeug am Ort des Ereignisses ein. Ein grosses Arbeitsfahrzeug der BLS stand auf dem Rangiergeleis und eine grosse Menge Flüssigkeit verteilte sich über den Bahnhofplatz. Ein Mechaniker einer nahen Werkstatt hat auf dem Heimweg die Situation erkannt und die Feuerwehr alarmiert. Er hatte auch bereits erste Massnahmen unternommen, die Ausbreitung einzudämmen. Nach einer kurzen Absprache wurde die Nachalarmierung vom Sonderstützpunkt Bahnanlagen sowie der Gruppe Nacht der FW-S beschlossen. Die Einsatzstelle wurde abgesperrt und der Verkehrsbus der STI umgeleitet. Mit einem ersten Sack Ölbinder wurde die Weiterverbreitung gestoppt. Mit den nachrückenden Kräften der FW-S wurde die Sicherung weiter ausgebaut. Da es sich bei der ausgelaufenen Flüssigkeit um Kraftstoff handelte, wurde ein 3-Facher Brandschutz erstellt und die Feuerwehrleute arbeiteten in einer ersten Phase trotz der Hitze in der kompletten Brandschutzausrüstung. In der Folge kamen weitere externe Spezialisten auf den Platz: Einsatzleiter Bahn, Einsatzleiter BLS, Einsatzleiter Ölwehr Stützpunkt Thun sowie eine Streife der Kantonspolizei mit Einsatzleiter. Trotz der vielen Funktionsträger gab es eine zielführende Kommunikation. Aufgrund der professionellen Arbeit der FW-S wurde auf das Aufbieten weiterer Spezialkräfte verzichtet. So wurde die Leckage am Tank provisorisch verschlossen und der ausgelaufene Kraftstoff aufgenommen. Nach dem Eintreffen der Mechaniker der BLS konnte die Einsatzstelle freigegeben werden und die FW-S rückte wieder ins Magazin ein.

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