Waldbrand an der Burgfluh
Zum dritten Mal innerhalb von 24 Stunden rückte die FW-S zum Einsatz aus. An der Flanke der Burgfluh wurden Rauch und Flammen gesichtet. Schon vom Magazin aus lies sich der Rauch erahnen, so fuhr die Einsatzleitung voraus und bezog einen Standort auf der Burgholzstrasse mit direkter Sicht auf das Ereignis. Der ausgerückte Löschzug wurde in einen Warteraum bei der Rollhockeyhalle befohlen. Da sich das Feuer in einem Steilhang befand, wurden zur genauen Vorbereitung der Löscharbeiten weitere Informationen beschafft. So kam eine Drohne der Polizei zum Einsatz und ortskundige Personen wurden beigezogen. Auch die Behörden sowie die Bahnbetreiber wurden informiert. Zwei Einsatzleiter der Fachgruppe Waldbrand machten sich an den Aufstieg im unwegsamen Gelände. Nach deren Erkundung konnte ein Löschtrupp nachgezogen werden. Es wurde entscheiden das Gerät sowie das Löschwasser mit dem Helikopter zu transportieren. Dazu wurde ein Lande- und Logistikplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Simme eingerichtet. Nachdem Einsatzkräfte und das Material platziert und vor Absturz gesichert waren, konnten die Löscharbeiten aufgenommen werden. Die Arbeiten wären ohne das spezielle Waldbrandmaterial der FW-S kaum durchführbar gewesen. Per Helikopter musste noch zusätzliches Löschwasser in Tanks nachgeschoben werden. Kurz vor Mittag konnten die Löscharbeiten beendet werden. Teile vom Löschzug erstellten erneut die Einsatzbereitschaft und wurden bereits entlassen. Andere Teile bleiben vor Ort und bereiteten alles vor um das eingesetzte Material wieder in Empfang zu nehmen. Dieses wurde kurz nach dem Mittag durch den Helikopter heruntergeflogen. Nachdem das auch der Löschtrupp den Abstieg sicher vollzogen hatte, konnte ins Magazin zurückgekehrt werden. Ein komplexer Waldbrandeinsatz konnte somit erfolgreich abgeschlossen werden.